Vom Grammophon zum Tonbandgerät

Ab Mai 2019 können Sie unsere neue Ausstellung "Vom Grammophon zum Tonbandgerät" besichtigen. In dieser Sammlung können Sie die Entwicklung der Tonwiedergabe in den 50er Jahren verfolgen. Zu Beginn der 50er Jahren waren Schellack-Platten das übliche Medium zur Wiedergabe von Musik. Der findige Ingenieur Karl Daniel erfand dann das Tefifon, auf dem die Musikinformation auf einem endlosen Kunststoffband mit Rillen (ähnlich wie bei der Schallplatte) gespeichert war. Der große Vorteil war die etwas verbesserte Tonqualität gegenüber der Schellack-Platte und die lange Spieldauer von 1 bis 4 Stunden. Allerdings wurde das Tefifon schon nach kurzer Zeit wieder von der Vinyl-Schallplatte abgelöst, die eine noch wesentlich bessere Tonqualität als das Tefi-Band hatte. Bei den Teenagern besonders die tragbaren Plattenspieler beliebt. Schon bald wurde die Magnetaufzeichnung entwickelt und erste Tonbandgeräte für den Privathaushalt kamen auf den Markt. Somit konnte man sich selbst ein eigenes Musik-Programm zusammenstellen. Entdecken Sie in der Ausstellung viele der hervorragend erhaltenen Geräte. Auch hier kann man das schöne 50er-Jahre-Design bewundern, mit denen man damals Geräte in stilvolle Gehäuse montierte. In dieser Zeit wurden die Marken Grundig, Nordmende, Braun, Siemens, Blaupunkt, AEG, Philips und viele andere weltbekannt.


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